Maria Gerl-Plein Maria Gerl-Plein

Liebe Wählerinnen und Wähler,


nach mehr als zwanzig Jahren Kommunalpolitk habe ich Lust mich in die Landespolitik einzumischen.

Bislang lag der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit im Kreistag. Wir Grüne haben dort einiges erreicht und Erfolge erzielt, sehr häufig aber sind wir an die Grenzen der Entscheidungskompetenz auf kommunaler Ebene gestoßen.

So ist der Landkreis zwar für den Bau und die sächliche Ausstattung der Schulen verantwortlich, auf der pädagogisch inhaltlichen Ebene jedoch ist allein das Land zuständig. Der Landkreis muss die Abschiebung von Flüchtlingen vollziehen, die ein Minister anordnet, der seine sämtlichen Kollegen aus den anderen Bundesländern rechts überholt. Der Landkreis muss an AsylbewerberInnen auch für ihn teurere(!) Gutscheine statt Bargeld ausgeben. Wir dürfen uns auf kommunaler Ebene trotz der im Grundgesetz verbrieften kommunalen Selbstverwaltung nicht zu einer verfassten Region zusammentun, weil die gegenwärtige Landtagsmehrheit das aus irrationalen Gründen ablehnt. Die Liste ließe sich problemlos verlängern.

Mit meinen 56 Jahren gehöre ich zur Generation 50+. Meine Lebens-, Berufs- und Politikerfahrung möchte ich in den neuen Landtag einbringen. Ich bitte um Ihr Vertrauen.


Maria Gerl-Plein